Fussfehlstellungen; Knick-Senkfuss, Plattfuss, Spreizfuss, Hohlfuss

Angeborene oder erworbene Deformitäten der Füsse ergeben sich aus einer mehr oder weniger starken Abweichung von der normalen Fussform. Sie beeinträchtigen grundsätzlich die Statik des Körpers. Häufig sind Knieprobleme und andere Beschwerden die Folge.

Um eine Verschlechterung des Zustandes zu verhindern, ist es wichtig die Ursache zu behandeln. In den meisten Fällen liegt eine Fussinstabilität zu Grunde, welche durch Kraft-Koordinations- und Beweglichkeitstraining deutlich verbessert werden kann.

Im kyBoot/ auf dem kyBounder können sich die Füsse frei in alle Richtungen bewegen und somit ihre natürliche Mobilität zurückgewinnen. Sie können einfach, im Alltag integriert, Ihre Füsse stärken und gleichzeitig Abnutzungserscheinungen in den Gelenken und Schmerzen aktiv entgegenwirken.

Definition

  • Knickfuss, Senkfuss, Plattfuss:
    Als Senkfuss bezeichnet man eine Abflachung des Längsgewölbes von der Ferse zum Vorderfussballen. Typischerweise knickt der Fuss ein und der Knöchel steht auf der Innenseite heraus (Knickfuss). Diese beiden Fussfehlstellungen treten häufig in Kombination auf. Tritt eine Verschlechterung des Zustands ein, liegt das Längsgewölbe komplett am Boden auf (Plattfuss).
  • Spreizfuss:
    Unter Spreizfuss wird ein Auseinanderweichen der Knochen des Mittelfusses verstanden. Im Laufe der Zeit kommt es durch die Absenkung des Fussquergewölbes zu Fussbeschwerden mit Verbreiterung des Vorfusses. Hauptsymptom sind belastungsabhängige Schmerzen. Diese treten besonders beim Gehen und Stehen auf und lassen in der Ruhestellung nach. Durch die Verbreiterung des Fusses kommt es zu Beschwerden im Schuh.
  • Hohlfuss:
    Unter einem Hohlfuss versteht man eine Fussdeformität, bei welcher der Fuss eine verstärkt ausgeprägte Fusslängswölbung aufweist.

«Durch die Empfehlung meiner Ehefrau habe ich mich bei der Firma kybun gemeldet, wo ich von Herrn Karl Müller kompetent beraten wurde.»

Hilfe bei extremen
Fussfehlstellungen 

Ursachen

 

  • In aller Regel ist der Knick-Senkfuss durch eine Schwäche der Fussmuskulatur bedingt, die normalerweise das Fussgewölbe trägt. Diese Schwäche ist bei Kleinkindern zunächst noch normal, sollte sich jedoch im Laufe einiger Jahre ausgleichen. Doch eine bewegungsarme Lebensweise, verstärkt durch die Ruhigstellung der Füsse in den Schuhen, verhindert häufig den erforderlichen Trainingsreiz auf die Fussmuskulatur. Deshalb hat sich auch bei Jugendlichen und Erwachsenen die notwendige Muskelspannung für ein stabiles Fussgewölbe noch nicht ausgebildet. Fast immer ist Fussschwäche der Grund für Senkfüsse.
  • Der Plattfuss ist eine angeborene oder erworbene Fussfehlstellung.
    Der angeborene Plattfuss ist eher selten und tritt in ca. 50 Prozent aller Fälle in Kombination mit weiteren Fehlbildungen auf.
    Der erworbene Plattfuss entsteht in den meisten Fällen durch eine ungenügende Funktion der Muskeln und Bänder. Ursächlich können mangelndes Training (dauerhaftes Sitzen, beständiges Tragen von Schuhen), Überlastung des Fusses beispielsweise durch Übergewicht oder langanhaltendes Stehen, Bindegewebsschwäche, Fersenbeinbruch ("posttraumatischer Plattfuss") sowie Krankheiten wie beispielsweise Kinderlähmung, Rachitis sowie neurologische und rheumatische Erkrankungen sein. Im Röntgenbild befindet sich das Sprungbein in Normalstellung.
  • Spreizfüsse entstehen meistens durch eine jahrelange, ungünstige Fussbelastung. Der Grund für einen Spreizfuss ist nicht mangelnde Bewegung, sondern meistens das Tragen ungeeigneten Schuhwerkes, vor allem von Absatzschuhen. In hochhackigen Pumps ist die Vorfussbelastung verfünffacht. Zudem ist die Bindegewebsschwäche (vorrangig bei Frauen - genetische Disposition) noch ein weiterer Grund, weshalb es zu einer Verbreiterung des Vorfusses kommen kann.
    Oft rollen die Betroffenen beim Gehen über die Aussenkannte des Fusses ab. Richtig wäre über die Grosszehe "abzustossen". Der Grund für ein "falsches Abrollen" liegt meistens an schlechtem Schuhwerk oder den harten Böden. In "harten Schuhen" wird der Fuss in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Dadurch wird die Fussmuskulatur immer schwächer und man beginnt das mit einem ungünstigen "Abrollen" beim Gehen zu kompensieren. So verschlechtert sich die Fusskraft immer mehr, das Fuss-Quergewölbe wird insuffizient und es entsteht ein Spreizfuss.
  • Ein Hohlfuss ist meist angeboren, familiär.
    Andere Ursachen dafür sind Lähmungen und Nervenschäden der Fussmuskeln. Auch eine Schwäche der Fussmuskeln und der Bänder kann die Ursache sein. Manchmal ist der Hohlfuss ein erstes Anzeichen einer Muskelschwäche bzw. Muskelkrankheit.

Langzeitfolgen

Wenn bei Fussfehlstellungen nicht therapeutisch eingegriffen und die Ursache behandelt wird, kommt es meistens zu Schmerzen und Abnutzung in den Füssen und später in anderen Gelenken.

Oft werden orthopädische Schuheinlagen verordnet. Dies kann kurzfristig eine Entlastung für die Füsse bedeuten, ist aber in den meisten Fällen langfristig keine gute Lösung, da die Füsse passiv gestützt werden und dabei muskulär immer schwächer werden. Dadurch wird langfristig die Fussfehlstellung nicht verbessert, im Gegenteil, der Fuss gewöhnt sich an die Einlagen und dadurch kommen oft die Schmerzen wieder zurück.

Wer ausschliesslich auf passive Schuheinlagen setzt, verändert nichts an der Ursache der erworbenen Fussfehlstellung. Meistens ist die Fussmuskulatur stark abgeschwächt und die Beweglichkeit der Füsse eingeschränkt. Wenn nun die schwachen Füsse zusätzlich durch Einlagen gestützt werden, kann sich der Fuss noch weniger frei bewegen und die Fussmuskulatur wird noch mehr abgeschwächt. Dadurch wird die Fussfehlstellung weiter verschlechtert.

Zu befürchten sind im Laufe des Lebens Überlastungsschmerzen der zu schwachen Fussmuskulatur, Knieschäden infolge falscher Kraftübertragungen beim Gehen und Stehen, Bildung eines schmerzhaften Fersensporns,  Bandscheiben- und Rückenprobleme aufgrund gestörter Bewegungsabläufe und unzureichender Stossdämpfung durch das eingesunkene Fussgewölbe.

Konventionelle Therapie

  • Orthopädische Schuheinlagen
  • Physiotherapie (Fussgymnastik)
  • Medikamente (Schmerzmittel)

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Wir raten sowohl zum kyBounder, als auch zum kyBoot bei Knick-Senk-Spreizfüssen und allen anderen erworbenen (Ursache: schwache Fussmuskulatur) Fussfehlstellungen. Durch das direkte Stehen auf weich-elastischem Untergrund, wird die tiefe Fussmuskulatur trainiert und die Beweglichkeit des Fusses verbessert. Diese tiefe Fussmuskulatur ist bei Fussproblemen oft stark abgeschwächt. Deshalb wird der Fuss nicht mehr richtig stabilisiert. Mit der Zeit kann das zu Schmerzen und noch grösseren Fehlstellungen führen.

Mit dem kyBoot oder kyBounder kann sich der Fuss wieder in alle Richtungen bewegen, ähnlich wie beim Barfussgehen auf weichem Untergrund. Dadurch wird die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gestärkt. Spreizfüsse, Knicksenkfüsse oder Plattfüsse bekommen mehr Stabilität. Es ist erwiesen, dass ein insuffizientes oder flaches Fussgewölbe durch ein Muskeltraining stabilisiert werden kann und die Beschwerden dadurch abnehmen. Dadurch kann man ein Verschlechtern der Fusssituation verhindern und die darüber liegenden Gelenke schonen.

Je häufiger die Fussmuskulatur trainiert wird, desto schneller verbessert sich die Fusstellung und Schmerzen nehmen ab. Im kyBoot/ auf dem kyBounder können Sie ohne Zusatzaufwand das Training in Ihren Alltag integrieren und somit die Fussmuskulatur immer wieder während des Tages herausfordern.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei einer Fussfehlstellung:

Bei Knicksenkfuss oder Plattfuss kann es anfangs vorkommen, dass der Fuss leicht nach innen knickt bzw. der Knicksenkfuss im kyBoot/ auf dem kyBounder nicht aufrecht gehalten werden kann. Dies kann folglich zu Schmerzen im Fuss oder häufig auch zu Knieschmerzen führen. Bitte lesen Sie die "Anwendungstipps" und "Übungen" welche Ihnen helfen, diese Erstreaktionen zu vermeiden.

Bei Spreizfuss kann es anfangs im Vorfussbereich zu Schmerzen kommen, wenn Sie den kyBoot/ kyBounder noch nicht gewohnt sind. Sobald sich Ihre Fussmuskulatur in diesem Bereich aufgebaut hat, wird diese Erstraktion verschwinden. Bitte lesen Sie die "Anwendungstipps" und "Übungen" um solche Fussschmerzen zu vermeiden.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen 

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei einem Knicksenkfuss und Spreizfuss wichtig: 

Knicksenkfuss: 

  1. Fokus auf langsame Übungen, da hier bewusste Bewegungssteuerung möglich (Korrigieren von starkem nach innen einknicken) 
  2. Bei Ermüdung auf schnelle Übung umstellen

 

Spreizfuss: 

  1. Vorfuss sollte nicht zu stark belastet werden (Gewölbe wird bei Vorfussbelastung hinuntergedrückt)
    - kleinere Schritte machen
  2. langsame Übung etwas schneller durchführen, falls unangenehmes Gefühl im Vorfuss auftritt
  3. Wechsel der Übungen einhalten

Anwendungstipps

Wir raten Ihnen, den kyBoot ohne orthopädische Schuheinlagen zu tragen, als aktives Stabilisationstraining des Fusses. Die Fussmuskulatur braucht mehrere Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist, mehrere Stunden im kyBoot zu gehen. Sie können die normalen Schuhe mit Einlagen als Entlastung zwischendurch tragen. Ein dauerndes Tragen vom kyBoot kann am Anfang (in den ersten Wochen/Monaten), nach jahrelangem Einlagentragen, die Füsse überfordern.
Einlagen sind eine passive Stütze für den Fuss, und verbessern längerfristig die Fusssituation keineswegs. Wir empfehlen, die orthopädischen Einlagen nicht konstant zu tragen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was ihm gut tut, und wann er eine Pause braucht.

Achten Sie sich darauf, dass Sie im kyBoot die Sohle gleichmässig belasten und der Fuss aufrecht auf der Sohle steht. So haben Sie eine günstige Beinachse und auch weniger ein "nach innen Knicken" der Füsse und Knie.

Machen Sie nicht zu lange Schritte, das erleichtert eine gute Fussstellung in kyBoot. Dadurch kippen Sie weniger stark nach innen.

Manche Leute fühlen sich im kyBoot zu instabil. In diesem Fall raten wir verschiede kyBoot-Modelle zu probieren, einige höher geschnittene Modelle verleihen mehr Stabilität. Ausserdem empfehlen wir diesen Kunden die Sohle der 2. Generation, die ist etwas breiter im Mittelfussbereich und verleiht daher mehr Sicherheit beim Gehen (lassen Sie sich im kybun Fachgeschäft beraten).

Wenn Sie sich im kyBoot gehend trotzdem zu unsicher fühlen, raten wir Ihnen zum kyBounder. Die kyBounder sind in 3 unterschiedlichen Dicken erhältlich; dadurch können Sie die Dicke wählen, wo es Ihnen am wohlsten ist (je dicker-desto instabiler-desto intensiver das Training).
Zusätzlich haben Sie auf dem kyBounder die Möglichkeit, falls Sie zusätzlichen Halt benötigen, sich an einem festen Gegenstand festzuhalten.

Bei Spreizfüssen ist es wichtig, die tiefe Fussmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit des Fusses zu fördern.
Bei anfänglichen Schmerzen im kyBoot empfehlen wir Ihnen , ein kleines "Polsterkissen" oder eine etwas steifere Einlegesohle (im Schuhhandel oder Drogerie/ Apotheke erhältlich) unter das Vorfussgewölbe zu legen. Dies unterstützt das Quergewölbe und verhindert eine Überdehnung (Schmerzen). Sobald die Fussmuskulatur stärker wird (u.a. durch Training im kyBoot/kyBounder) wird das Quergewölbe aktiv stabilisiert und sie können das Polsterkissen oder die steife Einlegesohle ev. wieder weglassen.

Meinungen/Kundenaussagen

Ich habe eine Massive Fehlstellung des linken Fussgelenkes mit ausgeprägtem Knick-Senkfuss und starke schmerzen beim Gehen. Mein Orthopäde hat Einlagen verordnet, damit hatte ich aber schon früher keinen Erfolg. Durch die Empfehlung meiner Ehefrau habe ich mich bei der Firma kybun gemeldet, wo ich von Herrn Karl Müller kompetent beraten wurde. Er hat sich der Problematik persönlich angenommen und nach einer nachhaltigen Lösung gesucht und den Schuh auf meine Bedürfnisse umgestaltet und angepasst. Mit dem kybun Schuh kann ich bedeutend sicherer gehen, habe besseren Halt, kaum mehr Schmerzen und die Schwellungen haben deutlich abgenommen. Mein Gang hat sich verbessert und auch meine Lebensqualität hat sich deutlich gesteigert.
Die Entdeckung der kybun Schuhe war für mich lebenswendend. Seit Geburt lebe ich mit einen Senk-/ Spreiz-/Platt-Fuss. Weil offensichtlich keine passenden Schuhe für mich gefunden werden konnte, liessen meine Eltern für teures Geld Schuhe nach Mass machen. Ich habe keine guten Erinnerungen daran. In der Primarschulzeit reiste meine Mutter zwei Mal im Jahr mit mir nach Zürich in ein Spezialgeschäft. Ich erinnere mich an die beklemmenden Stunden in dem „überheizten“ Geschäft, sehe die bemühte Verkäuferin mit armvollen Schuhen daherkommen – mit mässigem Erfolg. Familienwanderungen, Schulreisen und Skiferien waren für meistens eine Qual. Im Mai 2014 entdeckte ich die kybun Schuhe, das Erlebnis des Jahres! Seither kann ich stundenlang gehen ohne Schmerzen. Ich gehe auf harten Strassen, z.B. beim Einkaufen in einer Stadt: ich ermüde nicht  mehr und kein Fuss tut weh!  Früher bewirkte fast jeder Schritt einen Schlag auf meine nicht mehr ganz gesunde Hüfte; heute sind Hüften und Rücken wohlauf. Im Hause, wo Keramikplatten liegen, bin ich glücklich mit kybun Sandalen. Ich begleite meine Enkel stundenlang durchs Technorama oder durch den Zoo, ich stehe in Warteschlangen oder längere Zeit am Herd, stehe bewusst und freue mich! Es ist ein Genuss, bewusst und aufrecht zu gehen.
kyBoot sind die besten Schuhe der Welt und schenken mir neue Lebensqualität. Ich bin nicht amputiert jedoch bewegte ich mich äußerst mühselig vorwärts da ich von sehr starken Nervenschmerzen geplagt werde. Durch einseitige Belastung hat sich am linken Fuß zusätzlich ein Senk-Knickfuß gebildet. Hierdurch steht der Knöchel auf der Innenseite deutlich heraus. Normales Gehen war nicht mehr möglich. Auch hatte ich taube Zehen und Missempfindungen an beiden Füßen. HATTE … Seit 2 Monaten trage ich den kyBoot und seitdem hat sich einiges getan. Meine Schmerzen haben sich deutlich reduziert und ich kann meist zügig, ohne humpeln, gehen. Die Missempfindungen und Taubheit der Zehen hat sich wesentlich gebessert. Ich kann wieder Untergrund spüren (Steine, Boden und die Falten der Socken) . Nachts habe ich meist keine Schmerzen mehr. Ziehe ich die Schuhe aus, wird es etwas problematischer. Aber ich habe die Hoffnung, dass sich auch dies positiv ändert. Einen ganz besonderen lieben Dank für dich Jürgen. Durch dein enormes Engagement werden noch viele Menschen auf den kyBoot aufmerksam und lassen sich hoffentlich inspirieren diesen Schuh zu tragen.
Michele du hast seit neuem neue Schuhe an, und zwar den kyBoot. Was hattest du früher für Probleme mit den Füssen? Es war für mich fast unmöglich tagsüber zu gehen. Ich hatte wirklich starke Schmerzen und dank kyBoot muss ich wirklich sagen ist es ein Traum. Ich kann mich wieder ganz normal bewegen und kann sogar springen. Natürlich muss man sich daran gewöhnen. Was hattest du für ein Problem? Spreizfuss. Seit wann hast du diese Schuhe an? Ich habe die seit gut 3 Monaten an und muss sagen einmalig, wirklich spitze. Hast du keine Schmerzen mehr? Nein tagsüber habe ich keine Schmerzen mehr. Wenn ich abends wieder Barfuss gehe, dann ist mein Problem aber nach wie vor noch nicht behoben.
Diese Schuhe sind sehr geeignet für mich wegen meinem Problem: einem schweren Plattfuss, wie die Ärzte sagen. Nichts half mir, bis ich die Schuhe von kybun fand. Meine Arbeit in der Klinik erfordert viel Bewegung, Sitzen, Stehen … Ich kann sie nicht ausziehen; ich trage sie immer zur Arbeit, zum Laufen. Auch bei Auslandsreisen habe ich sie getragen. Ich habe diese Tage genossen, keine Schmerzen in den Beinen, und ich bin sehr zufrieden.
Ich wohne in Rüti und dort gibt es schon seit einiger Zeit einen kyBoot-Shop. Sehr lange dachte ich, dass ich diesen speziellen Schuh nicht tragen kann. Eines Tages ging ich dann doch in den Shop und habe mir die Modelle angeschaut. Ich wurde von einer Frau beraten, die mein Fussproblem richtig einschätzen konnte. Daraufhin habe ich verschiedene Schuhe anprobiert und festgestellt, dass es trotzdem ein paar Schuhe gibt, die ich mit meinen Füssen tragen kann.
Im Rahmen meines sportmedizinischen Einsatzes mit der Bob Nationalmannschaft in Kanada, war es mir möglich, den kyBoot im Alltag und bei leichteren sportlichen Aktivitäten ausführlich zu testen. Das kybun Konzept hat mich sehr überzeugt. Das Gehen ist sehr angenehm und vor allem sehr körperaktiv. Man spürt eine sehr gute Dämpfung und auch dreidimensionale Bewegungen der Sohle, die jedoch nie als instabil oder unangenehm empfunden werden. Gerade ich, der einen ausgeprägten Hohlfuss mit teilweise deutlichen Druckspitzen im Bereich der Mittelfussköpfchen aufweist, bin ein Mensch mit sog. Problemfüssen. Der Schuh kam meiner Fussform und meinen Bedürfnissen von Anfang an sehr entgegen, und ich konnte erstmals seit vielen Jahren einen Schuh auch ohne Einlagen tragen.
Die ausführliche Untersuchung und der klinische Test zeigen: Durch die langgezogene Schnürung lässt sich der kyBoot sehr passgenau auf den Fuss fixieren, was auch die exakte Positionierung des Fusses über der Sohle ermöglicht. Das grosse Innenvolumen ermöglicht ein genügendes Spiel der Zehen ohne Druckstellen und ist somit auch für Personen mit vergrössertem Fussvolumen geeignet. Das Schaftmaterial ist sehr weich, was den Tragekomfort noch weiter verbessert. Die speziell konstruierte Sohle bereichert das Innenklima des Schuhes ganz erheblich, da die Belüftung bei jedem Schritt zu einer Ventilation des Fusses führt. Dies ist besonders bei mehrstündigem Tragen sehr angenehm. Die extreme Dämpfung ist vor allem für Menschen mit Arthroseproblemen in den Beinen sowie auch im Hüftbereich und auch im Wirbelsäulenbereich geeignet. Die hohe Deformations- Potenz der schock-absorbierenden Sohle wird nicht, wie bei andern handelsüblichen Gesundheitsschuhen, durch eine übertriebene Erhöhung der Sohle erreicht, sondern durch das ausgeklügelte Dämpfungssystem. Trotz des starken Federns des Fusses beim Abrollvorgang entsteht keine eigentliche Instabilität, da die Laufsohle breit gehalten wurde, was die seitliche Abstützung gewährleistet. Die hohe Dämpfung im Mittel- und Vorfussbereich predestiniert den kyBoot für Menschen mit Mittelfuss- und Vorfussbeschwerden oder Fehlstellung der Zehen und Arthrosen.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Fussfehlstellungen

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