MS (Multiple Sklerose)

Obwohl die Krankheit nicht heilbar ist, kann der Verlauf durch verschiedene Massnahmen oft günstig beeinflusst werden. Entgegen der landläufigen Meinung führt die Multiple Sklerose nicht zwangsläufig zu schweren Behinderungen. Auch viele Jahre nach Beginn der Erkrankung, bleibt die Mehrzahl der Patienten noch gehfähig.

Der kyBoot/ kyBounder trainiert koordinativ die Muskulatur und verbessert die Beweglichkeit. Dadurch verbessert sich die Stabilität und das Gleichgewicht, wodurch Sie sich sicherer beim Stehen und Gehen fühlen. Mit kybun können Sie sanft Ihren Körper Tag für Tag selbständig trainieren und therapieren.

Definition

Die Multiple Sklerose (MS), auch als Encephalomyelitis disseminata (ED) bezeichnet, ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren Ursache trotz grosser Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt ist. Sie ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei jungen Erwachsenen und von erheblicher sozialmedizinischer Bedeutung.

Bei der multiplen Sklerose entstehen in der weissen Substanz von Gehirn und Rückenmark verstreut, vielfache (multiple) entzündliche Entmarkungsherde, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden. Da die Entmarkungsherde im gesamten ZNS auftreten können, kann die Multiple Sklerose fast jedes neurologische Symptom verursachen. Sehstörungen mit Minderung der Sehschärfe und Störungen der Augenbewegung (internukleäre Ophthalmoplegie) sind typisch, aber nicht spezifisch für die Multiple Sklerose. Der Schweregrad der Behinderungen des Patienten wird häufig anhand einer Skala (EDSS) angegeben.

Ursachen

Die Ursache ist trotz grosser Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt.
Hinsichtlich der Pathogenese (Entstehung) existieren zahlreiche Theorien. Die vorliegenden Befunde deuten auf eine multifaktorielle Krankheitsentstehung mit Beteiligung von genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen als Auslöser einer immunvermittelten Schädigung hin.

Bei der multiplen Sklerose entstehen in der weissen Substanz von Gehirn und Rückenmark verstreut, vielfache (multiple) entzündliche Entmarkungsherde, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden.

Langzeitfolgen

Jeder Betroffene hat verschiedene Symptome, die verschieden stark ausgeprägt sind (Sehstörung, Missempfindungen, Lähmungserscheinungen usw.)
Betrachtet man den gesamten Krankheitsverlauf, sind es die Fatigue, Störungen der Blasenfunktion sowie Störungen des motorischen Systems, wie Lähmungen und spastische Tonuserhöhungen, die das Leben der Betroffenen häufig am meisten beeinträchtigen.

Konventionelle Therapie

Das Ziel aller therapeutischen Massnahmen ist es, die Unabhängigkeit des Patienten im Alltag zu erhalten und die beste erreichbare Lebensqualität zu gewährleisten. Die bestehenden therapeutischen Möglichkeiten lassen sich in die Schubtherapie, die immunmodulierende Langzeittherapie und die Behandlung symptomatischer Beschwerden unterteilen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Verhinderung von Komplikationen der MS, die beispielsweise infolge der Immobilität des Patienten auftreten können. Das Erreichen dieser Therapieziele setzt eine gute Zusammenarbeit von Patient, Pflegenden, Umfeld des Patienten, Neurologen, Hausarzt, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Vertretern weiterer Disziplinen voraus. Die Auswahl der therapeutischen Massnahmen berücksichtigt immer den individuellen Fall des Patienten.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Im kyBoot/ auf dem kyBounder werden die tiefen, stabilisierenden Muskeln gestärkt und so können sich die oberflächlichen Muskeln (diese neigen zu Verspannungen) entspannen. Dies ist gleichzeitig ein gutes Gleichgewichtstraining; durch dieses Training fühlen Sie sich stabiler beim Gehen und Stehen.
Die Füsse könne sich im kyBoot/ kyBounder frei in alle Richtungen bewegen und Sie können durch das weich-elastische Material den Untergrund mit den Füssen spüren, ähnlich wie beim Barfussgehen auf einem weichen Naturboden. Dadurch wird die Fussbeweglichkeit und Sensibilität verbessert, was Ihnen wiederum ein besseres Gleichgewicht verleiht.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei MS

Es kann sein, dass Sie sich anfangs im kyBoot zu instabil fühlen. Geben Sie sich etwas Zeit, ihr Körper muss sich erst an das neue kybun Gehen gewöhnen, vor allem, wenn Sie bis jetzt stabilisierende Schuhe trugen. Befolgen Sie in diesem Fall die Tipps unter "Anwendungstipps".

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • MS hat viele unterschiedliche Stadien, da kann man nie, ohne kybun zuvor selbst getestet du haben, eine individuelle Aussage zur Wirkung machen. Wichtig ist, dass sich die Betroffenen wohl fühlen und sich mit dem kybun-Training nicht überfordern; das heisst, das Training nicht zu stark dosieren (Tragdauer anpassen!). Dies können die Allermeisten gut für sich selbst abschätzen.
  • Probieren Sie verschieden kyBoot-Modelle, einige höher geschnittene Modelle verleihen mehr Stabilität. Ausserdem empfehlen wir Ihnen die Sohle der 2. Generation, die ist etwas breiter im Mittelfussbereich und verleiht daher mehr Sicherheit beim Gehen.
  • Wenn Sie sich im kyBoot gehend trotzdem zu unsicher fühlen, raten wir Ihnen zum kyBounder. Die kyBounder sind in 3 unterschiedlichen Dicken erhältlich; dadurch können Sie die Dicke wählen, wo es Ihnen am wohlsten ist (je dicker-desto instabiler-desto intensiver das Training).
    Zusätzlich haben Sie auf dem kyBounder die Möglichkeit, falls Sie zusätzlichen Halt benötigen, sich an einem festen Gegenstand festzuhalten.
  • Machen Sie immer wieder zwischendurch die kybun-Übungen. So können Sie Ihre Muskulatur lockern und gleichzeitig das Training intensivieren.
  • Achten Sie sich auf eine aufrechte Körperhaltung und schauen Sie nicht auf den Boden.
  • Machen Sie nicht zu lange Schritte, so ist es einfacher, das Körpergewicht auf dem weich-elastischen Material auszubalancieren.

Meinungen/Kundenaussagen

Es war eigentlich ein Versuch und wir hatten keine wissenschaftlichen Grundlagen, dass dies zum Erfolg führen könnte. Wir mussten mit Erstaunen feststellen, das sowohl bei sogenannten neurologischen Bewegungsstörungen, da gehört natürlich MS und Parkinson dazu. Wir haben natürlich auch Patienten mit Lähmungen zum Beispiel nach einem Hirnschlag. Haben wir sie auf diesem weich-elastischen kyBounder gehen lassen. Wir haben gesehen, dass sich klinisch die Situation verbessert. Das bedeutet zum Beispiel bei den Parkinson Patienten, die haben plötzlich weniger oder keine Medikamente mehr gebraucht. Sie haben auch kein Tremor mehr gehabt. Auch bei den MS Patienten haben wir eine Verbesserung festgestellt, aber die meiste Verbesserung haben wir vor allem bei den Parkinson Patienten festgestellt. Aber auch bei den gelähmten hat sich die Beweglichkeit verbessert. Wieso es zu diesen Verbesserungen gekommen ist, ist uns eigentlich ein Rätsel. Wir wissen es nicht. Wir können nur annehmen, dass durch die Stimulation über Propriozeption und von den unteren Extremitäten her, eine Stimulation des Hirngewebes stattfindet und gewisse Interaktionen, die unterbrochen waren plötzlich wieder öffnet. Das bedeutet klassisch bei Parkinson. Wir sind immer noch weiter daran, dies zu verfolgen, um dies bei mehreren Parkinson Patienten bestätigen zu können, dass dies ein Effekt hat. Aber dies war eine sehr überraschende und natürlich sehr erfreuliche Tatsache, dass diesen Patienten auch geholfen werden kann.
Durch Multiple Sklerose wurde meine Gangart schwerfälliger. Dank dem kyBoot gehe ich wieder bewusster und fühle mich sicherer. Diese Schuhtechnik ist mir eine grosse Hilfe. Mit dem kyBoot gehe ich bewusster und fühle mich durch das Sohlenprofil zusätzlich sicher.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu MS

No FAQ's found.

Nach oben