Therapie von Störungen des Bewegungsapparates

Das Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH an der Deutschen Sporthochschule Köln beschäftigt sich mit der Ursachenforschung und Therapie von Störungen des Bewegungsapparates. Die Wissenschaftler fordern vehement das "aktive, ergodynamische Büro". Auch bei der Schreibtischarbeit sollte sich der Mensch viel mehr "seiner Natur gemäss" bewegen können.

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Verbesserung der Ergonomie – Alternative Büroarbeitsplatzkonzepte

Hintergrund
Trotz leichter körperlicher Arbeit und dem vermeintlichen Fehlen "klassischer" Risikofaktoren für Muskel- und Skeletterkrankungen sind gerade Beschäftigte im Bürobereich besonders häufig von muskuloskeletalen Beschwerden betroffen.
(vgl. Erika Zoike, Krankheitsarten 1997. Essen: Bundesverband der Betriebskrankenkassen, BKK BV, 1999.)

Somit kommt der Gestaltung der Arbeitsbedingungen zur Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen eine entscheidende Bedeutung zu.


Die häufigsten Beschwerdebilder für Nacken, Schultern und Rücken sind

  • Schmerzhafte Einschränkungen der Bewegungsfreiheit
  • Schmerzhafte Muskelpartien
  • Schmerzende Sehnenansatzstellen und Veränderungen des Bewegungsmusters, die die auftretenden Beschwerden verstärken können

(vgl. Schwaninger, U., Thomas, C., Nibel, H., Menozzi, M., Läubli, T., Krüger, H.: Auswirkungen der Bildschirmarbeit auf Augen sowie Stütz- und Bewegungsapparat. Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz, Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, 1991.)


Risikofaktoren für muskuloskeletale Beschwerden sind

  • Unzureichende Arbeitsmittel und Möbel
  • Ungünstige Positionierung der Hauptarbeitsmittel Tastatur und Bildschirm
  • Zu lange Arbeitszeiten am Bildschirm
  • Zu wenig Haltungswechsel

Im Zeitalter der modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft werden nahezu ALLE Tätigkeiten im Büro- und Verwaltungsbereich im Sitzen ausgeübt. Dass Sitzen eine ergonomisch bzw. orthopädisch ungünstige Haltung ist, gilt als wissenschaftlich belegt. Eine Alternative ist das Stehen. Wichtig ist aber wie und worauf man steht.


Stehen auf hartem Untergrund

  • Stehen auf hartem Untergrund erfordert, vor allem aufgrund der Beteiligung der grossen Muskelgruppen im Oberschenkel- und Gesässbereich, einen deutlich höheren Energieaufwand als das Sitzen
  • Das hat eine schnellere Ermüdung zur Folge
  • Längeres Stehen auf hartem Untergrund belastet das Hüftgelenk
  • Da die Bein-Venen-Muskelpumpe inaktiv ist, können Stauungen des Blutes in den Gefässen der Beine entstehen
  • Daraus können Venenerkrankungen wie Krampfadern und Thrombosen entstehen


Stehen auf dem kyBounder – dem weichen Federboden

  • Stehen auf weichem Untergrund aktiviert die feinen, tiefliegenden Muskelschichten, um das Gleichgewicht zu wahren
  • Man wird weniger müde, ist konzentrierter und baut Stress ab
  • Rücken- und Nackenschmerzen können gelindert werden

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