Bessere Gesundheit durch Bewegung

Mehrere Studien beweisen, dass ein Zusammenhang zwischen körperlicher Inaktivität und schlechtem Gesundheitszustand besteht. 

Überlebenschance bei allen Krankheiten in Bezug auf die Anzahl der Sitzstunden

Das Forscherteam vom "Pennington Biomedical Research Center" weist in seiner Studie nach, dass langes Sitzen sich sehr negativ auf die Gesundheit auswirkt. Die Langzeit- untersuchung mit über 17.000 Studienteilnehmern zeigt, dass Sitzen das Risiko erhöht, an Herz-Kreislauferkrankungen und weiteren Krankheiten zu sterben. Selbst bei den körperlich aktiven Probanden gab es diesen Zusammenhang. Diese Beobachtung ist bedeutend, da sie belegt, dass lange Zeiten passiven Sitzens nicht mit gelegentlicher sportlicher Aktivität kompensiert werden können.

Moderate Bewegung ist demnach ein extrem wichtiger Faktor für ein gesundes Leben in der heutigen Gesellschaft.

Lesen Sie hier die Studie "Sitting Time and Mortality from all Causes, Cardiovascular Disease, and Cancer"  PDF (1.1 MB)

© MEDICINE AND SCIENCE IN SPORTS & EXERCISE, 2009

Bessere Gesundheit durch Bewegung

Physiologen, die sich mit den Ursachen von Übergewicht, Herzkrankheiten und Diabetes befassen, fanden heraus, dass Sitzen die Zirkulation des Fett absorbierenden Enzyms Lipase hemmt. Aufrechtes Stehen hingegen intensiviert die Muskeltätigkeit und fördert die Verteilung des Enzyms im Körper. Lipase regt den Fett- und Cholesterinabbau an. Studien zeigen, dass Stehen die Glukose im Blut verbraucht und damit das Diabetesrisiko senkt.

"Inaktives Sitzen ist eine heimtückische Gefahr, weil die Leute nicht wissen, dass es ein gesundheitliches Risiko ist", erklärt Marc Hamilton, Professor am Pennington Biomedical Research Center.

Viele Menschen leiden unter dem Metabolischen Syndrom, das Fettleibigkeit, Diabetes und Herzkrankheiten verursacht. Biomedizinische Forscher sehen den Grund für die Häufigkeit des Metablischen Syndroms darin, dass wir zu viel sitzen.

Viele Studien zeigen, dass die Häufigkeit von Herzkrankheiten, Diabetes und Übergewicht sich verdoppelt oder sogar verdreifacht, wenn die Menschen viel sitzen. Ein Grund dafür ist laut Professor Hamilton das Enzym Lipase. Dieses ist nur bei körperlicher Betätigung aktiv und verbrennt Fett in den Muskeln. Beim Sitzen ist es inaktiv. "Dann zirkuliert das Fett im Blutkreislauf, wird gespeichert und kann Arterien verstopfen", erklärt Professor Hamilton. Dies verdeutlicht ein einfaches Experiment. Einer Person wurde nach dem Essen Plasma entnommen. Das erste Mal als die Person im Sitzen ass, war die Plasmaprobe trüb. Beim zweiten Mal ass die Person die gleiche Mahlzeit im Stehen und das Plasma war klar.  

"Wenn ich mir aussuchen kann, ob ich stehe oder sitze, ich würde stehen", sagt Hamilton, der seinen Bürostuhl gegen ein Laufband tauschte. Noch nicht bereit für diesen Schritt? "Sie können genauso viel Spass haben, wenn Sie Ihren Kindern im Stehen vom Spielfeldrand zuschauen", rät Hamilton. Oder verkürzen Sie Ihre tägliche "Sitzzeit", indem Sie häufiger Arbeitspausen einlegen, um zu stehen und ein paar Schritte zu laufen. Oder stehen Sie während des Telefonierens oder Fernsehschauens auf. 

Stehen hilft auch beim Abnehmen. Der durchschnittliche Mensch verbrennt beim Stehen zusätzlich 60 Kalorien pro Stunde. "Vermeiden Sie den Stuhl so oft Sie können", rät Hamilton. Ein weiterer Vorteil vom Stehen – es verbessert den guten Cholesterinwert. Sitzen reduziert den Level des guten Cholesterins um bis zu 22 Prozent.

© American Institute of Physics series, 2008

Sehen Sie hier ein Interview mit Professor Hamilton

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