Hornhaut, Reib-Druckstellen, Blasen

Reibstellen auf der Haut werden mit der Zeit zu Blasen oder Hornhaut. Diese Reaktionen sind immer ein Zeichen einer Überlastung dieser Hautstelle. An dieser Stelle am Fuss kommt zu viel Druck drauf, folglich reagiert der Körper mit einer Verdickung der Haut. Das Abtragen der Hornhaut ist deshalb nur eine kurzfristige Lösung, langfristig muss der Druck auf diese Stelle minimiert werden.

Im kyBoot/ auf dem kyBounder steht Ihr Fuss auf einem weichen Untergrund und kann sich frei in alle Richtungen bewegen. Das Schuhmaterial ist weich und der Schuh bietet viel Innenraum. Dadurch wird der Fuss gleichmässig belastet und es gibt keine Druckstellen. 

Definition

  • Hornhaut (Schwiele)
    Lokale Hyperkeratose in einer Region vermehrter Druck- oder Scherbelastung.
    Häufig ist bei einem Spreizfuss eine flächenhaft vermehrte Beschwielung unter den zentralen Mittelfussköpfen zu beobachten. In Höhe der Zehen können sich Schwielen unter den Zehenkuppen (z. B. bei Hammerzehe) oder über dem beugekontrakten Zehenmittelgelenk (z. B. bei Klauenzehe) ausbilden. Seitliche Exostosen an den Zehenphalangen können klinisch ebenfalls durch eine lokale Schwielenbildung imponieren.
    Alle Rückfussdeformitäten, die mit einer Achsenfehlstellung verbunden sind, können zu einer krankhaft gesteigerten Schwielenbildung führen.
  • Blase (Bulla)
    Dies ist in der Dermatologie ein über das Hautniveau erhabener flüssigkeitsgefüllter Raum, der wenigstens erbsengross (> 5 mm) ist. Kleinere Flüssigkeitsansammlungen werden als Bläschen bezeichnet.
    Bullöse Hautveränderungen sind häufig Folge mechanischer Reizungen, zum Beispiel bei scheuernden Schuhen.

Ursachen

Reibung bzw. Druck an einer Hautstelle durch:

  • Unpassendes Schuhwerk (z.B. zu enge Schuhe)
  • Sockenwulst
  • Naht im Schuh
  • Steifes Leder (neue, nicht eingelaufene Schuhe)
  • Einseitiger Gang/ Hinken
  • Fussfehlstellungen/ Fehlbelastung des Fusses

Langzeitfolgen

Dicke Hornhaut, die trocken ist, kann einreissen. Dies ist schmerzhaft und kann auch entzünden.

Konventionelle Therapie

  • Blasenpflaster
  • Fusspflege
  • Hornhaut abtragen

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Die weich-elastische kyBoot-Sohle passt sich jeder Fussform an, dadurch wird der Fuss gleichmässig belastet. Bestehende Hornhaut oder schmerzhafte Stellen gehen zurück.

Die weich-elastische Sohle zeigt einseitige Fussbelastung sofort auf. Wenn Sie bemerken, dass Sie schräg im kyBoot/ auf dem kyBounder stehen, ist das ein Zeichen, dass Sie den Schuh/ die Matte einseitig belasten. Versuchen Sie die Fussstellung so zu korrigieren, dass der Fuss wieder aufrecht auf der Sohle/ Matte steht. So kräftigen Sie die Fussmuskulatur und lernen wieder natürlich zu Gehen und die Gelenke dabei zu entlasten.

Durch das natürliche Abrollen im kyBoot/ auf dem kyBounder werden die Fussgelenke mobilisiert und der Fuss bleibt in sich beweglich. Dadurch nehmen Schmerzen in den Fussgelenken ab und Sie können langfristig etwas gegen Überbeine, Fussfehlstellungen und Gelenkabnutzung unternehmen.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei sensiblen Füssen oder bestehenden Überbeinen/ Fussfehlstellungen:

Da im kyBoot der Fuss regelmässig belastet wird, ist dies anfangs für Ihren Fuss ungewohnt, da andere Stellen belastet werden, die Sie zuvor unbewusst entlastet haben. Es können anfangs neue Reib- oder Druckstellen am Fuss entstehen. Bitte beachten Sie in diesem Fall die Tipps unter "Anwendungstipps"!
Diese Erstreaktion wird nur vorübergehend sein, bis sich Ihr Fuss an die regelmässige Belastung im kyBoot gewöhnt hat. Dann werden die alten, sowie die neuen Druckstellen verschwinden und die Hornhaut an den Füssen wird sich abbauen.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

Wenn anfangs im kyBoot neue Reib-Druckstellen entstehen ist dies ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass Sie Ihren Fuss anders belasten als in den "normalen" Schuhen mit der steiferen Sohle. Die neuen Reib-Druckstellen entstehen vorübergehend und verschwinden, sobald sich Ihr Fuss an die neue, regelmässige Bealstung im kyBoot/ auf dem kyBounder gewöhnt hat.

Achten Sie sich im kyBoot/ auf dem kyBounder auf eine aufrechte Körper- und Fusshaltung.

Korrigieren Sie ein seitliches Abkippen im kyBoot/ auf dem kyBounder. Seitliches Abkippen ist ein Zeichen einer Fussschwäche und dies führt zu einer einseitigen Bealstung des Fusses und des ganzen Körpers.

Rollen Sie bewusst von der Ferse über die Grosszehe ab, so belasten Sie den Fuss natürlich geleichmässig.

Achten Sie sich, dass Sie die Zehen nicht verkrampfen/ krallen und auch der restliche Körper (u.a. die Schultern) locker bleibt.

Stehen Sie nicht zu lange an einem Ort, bewegen Sie sich regelmässig im kyBoot/ auf dem kyBounder. So kann der Luftaustausch im Schuh gewährleistet werden und es entstehen weniger schnell Druckstellen.

Wir raten Ihnen regelmässig die kybun-Übungen zu machen, so trainieren Sie den Körper noch intensiver und fallen weniger schnell in eine Schonhaltung. Besonders bei Schmerzen helfen Ihnen die kybun Übungen die Muskulatur zu lockern und entstandene Druckstellen am Fuss zu entlasten.

Fall, trotz kybun-Übungen, die Schmerzen nicht verschwinden oder sich die Reib-Druckstellen verstärken, machen Sie eine kurze kyBoot/ kyBounder Pause, bis die Symptome/ Erstreaktionen verschwunden sind.

Meinungen/Kundenaussagen

Ich habe sehr empfindliche Füsse und hatte immer Blasen an den Fersen. Das habe ich jetzt alles nicht. Der Schuh passt sich dem Fuss an und man läuft den ganzen Tag unbeschwert.
Dadurch, dass sich die Füsse viel mehr bewegen müssen, geht die Hornhaut irgendwie weg. Im Winter habe ich keine Risse mehr. Ich hatte immer ganz tiefe Risse in der Ferse und eigentlich am ganzen Fuss. Das habe ich jetzt alles nicht mehr. Ich muss sie zwar noch etwas eincremen, weil sie noch etwas trocken sind, aber es ist nicht mehr so schlimm wie ich es vorher gehabt habe.
Während der Beratung spürte ich, dass ich zum ersten Mal einen Schuh trage, der nicht drückt. Ich entschied mich dann einen zu kaufen. Als ich mit meinem Orthopäde ins Gespräch kam, war er sehr skeptisch und meinte, dass viele vom kyBoot Schuh enttäuscht zu ihm zurück kämen und über noch mehr Schmerzen klagen. Ich habe diese Warnung ernst genommen und mich gefragt, was dahinter steckt. Wenn es einem wieder besser geht, dann hat man die Tendenz, es zu übertreiben. Ich dachte, dies ist wahrscheinlich der Fehler. Wenn man über eine längere Zeit Einlagen trägt, dann ist die Fussmuskulatur lahm. Ich habe dann begonnen, den kyBoot und die Einlageschuhe im Wechsel anzuziehen und die Belastung langsam gesteigert. Ich spürte, wie mein ganzer Körper durchtrainiert wird. Heute bin ich ein Tag die Woche mit Hunden unterwegs und kann bis zu fünfeinhalb Stunden gehen. Das geht bereits, obwohl ich den kyBoot erst seit kurzem trage. Am Ende des Tages spüre ich meine Füsse, aber am nächsten Tag ist es wieder okay. 

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Hornhaut, Reib-/ Druckstellen, Blasen

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