Vorfussschmerzen

Wenn Füsse überfordert sind, dann reagieren sie mit Schmerzen beim Gehen und Stehen. Vor allem Frauen leiden häufig unter Schmerzen im vorderen Teil des Fusses. Wegen des komplexen Zusammenspiels von Knochen, Muskeln, Nerven und Sehnen ist es oft schwierig, eine einzige Ursache herauszufinden.
Im kyBoot/ auf dem kyBounder kann der Fuss wieder natürlich abrollen und sich von den Schmerzen erholen. Die Muskeln und Sehnen werden sanft gedehnt und gestärkt, die Gelenke werden mobilisiert.

Definition

Erkrankungen des Mittel- und Vorfussskeletts, der Zehengelenke, der Weichteile und der Zehennägel können zu Vorfussschmerzen führen. In seltenen Fällen können sich auch fortgeleitete Schmerzen (z. B. periphere Nervenkompressionssyndrome oder radikuläre Schmerzsyndrome) auf den Vorfuss projizieren.

Ursachen

Mögliche Ursachen können sein:

  • Erkrankungen des Mittel- und Vorfussskeletts, der Zehengelenke, der Weichteile und der Zehennägel
  • Fussfehlstellungen bzw. insuffiziente Fussmuskulatur: „Plattfuss“, „Vorfussmuskelschwäche“, „Abgeflachtes Fussquergewölbe“, "Spreizfuss"
  • schwaches Bindegewebe
  • stark erhöhte Absätze
  • schmale feste Schuhe
  • starke Belastungen
  • stark erhöhtes Körpergewicht
  • neurologisch: „Morton Neurom“, „Vorfussneuralgie"

 Mögliche Ursachen bei Vorfussschmerzen im kyBoot:

  • Erstreaktion im kyBoot: Überforderung der Vorfussmuskulatur bzw. des Fussquergewölbes
  • Verspannung der Muskulatur: „Krallen der Zehen“ (meistens unbewusst, um den Fuss zu stabilisieren)

Langzeitfolgen

Wird die Fussfehlstellung nicht aktiv therapiert, wird die Fehlstellung immer ausgeprägter und es entstehen Schmerzen und Beschwerden in anderen Gelenken wie zum Beispiel den Knien, der Hüfte oder im Rücken.

Konventionelle Therapie

  • orthopädische Schuhe mit einem breiten Zehenkasten
  • spezielle Fusseinlagen
  • Pelotten (Erhöhungen beim Vorfuss, die in die Schuhe eingearbeitet werden)
  • Einspritzung eines lokalen Betäubungsmittels und/oder Cortisonbehandlung
  • regelmässige Fussgymnastik
  • Therapie
  • Operation

Fussfehlstellungen werden meistens konventionell mit passiven Einlagen behandelt. Passive Einlagen verbessern die Symptome manchmal kurzfristig, aber langfristig wird dadurch die Fussmuskulatur geschwächt und die Fussfehlstellung ausgeprägter.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Die Hauptaufgabe des kyBoot ist es, die Kräfte, die sonst auf den Rücken, die Hüfte und Knie wirken würden, auf die Füsse zu verlagern. Das schont den Rücken und die Gelenke und entspannt die verspannten Muskeln. Dafür werden die Füsse jetzt viel mehr belastet. Das ist an sich richtig, denn die Hauptkräfte beim Gehen und Stehen gehören in die Füsse.
Im kyBoot kann sich Ihr Fuss natürlich in alle Richtungen bewegen, dadurch wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur des Fusses koordinativ trainiert und die Fussbeweglichkeit verbessert. Der Fuss wird dadurch belastungsfähiger und stabiler; Fussfehlstellungen, die durch Muskelinsuffizienz entstanden sind, werden verbessert oder sogar behoben.

Nur mit aktivem, häufigem Fusstraining können Sie langfristig etwas gegen Vorfussschmerzen unternehmen. Einlagen verbessern die Situation nur kurzfristig, da die Füsse passiv gestützt werden. Dabei werden die Füsse nicht stärker, im Gegenteil, immer schwächer und gleichzeitig andere Gelenke überbelastet.

Eine gut trainierte Fussmuskulatur sowie gute Fussbeweglichkeit sind bei allen Fussproblemen von grosser Wichtigkeit. Bei Morton Neurom wikt der kyBoot/ kyBounder folgend auf den Körper:

  • Die tiefe Fussmuskulatur wird im kyBoot/auf dem kyBounder angesprochen, was zu einer Aufrichtung/Stabilisation des Fussgewölbes führt. Bei einem Morton Neurom wird so der betroffene Nerv entlastet.
  • Eine verbesserte Fussbeweglichkeit verschafft den genierten Nerven mehr Raum, dadurch sollten die bekannten Schmerzen abnehmen.
  • Die Stimulation der Fusssensorik und Sensibilität im kyBoot hilft den Nerven, sich vom Stress (Druck) zu erholen.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Vorfussschmerzen:

Menschen, die empfindliche Vorfüsse haben (z.B. Spreizfuss) oder in den herkömmlichen Schuhen orthopädische, stützende Einlagen tragen, können am Anfang Reaktionen spüren, da die Vorfussmuskulatur extrem stark gefordert wird und zu Entzündungen neigen kann, falls man am Anfang zu wenige Pausen einhält. Am Extremsten wirkt sich die Belastung beim Aufwärtsgehen aus, weil die Belastung dort besonders hoch ist. Wenn man sich noch nicht gewohnt ist, können sich am Anfang Reaktionen wie Schmerzen ergeben, auch wenn Sie bisher noch nie solche Reaktionen hatten. 

Dies ist ein Zeichen, dass hier die schwächste Stelle des Körper ist und dies ist gut zu wissen.
Als Alternative zu den Pausen empfehlen wir, anfänglich eine Einlagesohle in den kyBoot zu legen, die vorne etwas steif ist und zu viel Bewegung des Vorfusses verhindert. Solche „Vorfuss versteifende“ Einlagesohlen bekommen Sie in Schuhgeschäften und sie werden dieses Anfangsproblem wahrscheinlich lösen.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei Morton Neurom wichtig:  

  1. Vorfuss sollte nicht zu stark belastet werden (Gewölbe wird bei Vorfussbelastung hinuntergedrückt)
    - kleinere Schritte machen
  2. unbedingt langsame Übungen etwas schneller durchführen, damit keine Reizung auftritt
  3. Wechsel der Übungen einhalten

Anwendungstipps

  • Bei stark abgeflachtem Fuss-Quergewölbe empfehlen wir bei Schmerzen im kyBoot eine steife, dünne Sohle im Vorfussbereich in den kyBoot zu legen. So können Sie die Weichheit der kyBoot-Sohle etwas mindern und Ihr Vorfuss erhält etwas mehr Stütze.
  • Wenn oben erwähnte härtere Einlegesohle für den Vorfuss vom Schuhgeschäft keine Besserung bringt, empfehlen wir Ihnen, den kyBoot als "aktiven Schuh" in Abwechslung mit den "normalen, harten Schuhen mit Einlagen" zu tragen. So kann sich Ihr Fuss immer wieder vom aktiven Training im kyBoot erholen, bevor die Vorfussschmerzen aufkommen.
  • Achten Sie sich im kyBoot/ auf dem kyBounder auf eine aufrechte Körper- und Fussstellung. Schauen Sie gerade aus und korrigieren Sie ein eventuelles seitliches Abkippen im kyBoot.
  • Die Füsse sollen sich im kyBoot frei bewegen können! Schuhgrösse und Schuhmodell können einen entscheidenden Unterschied machen. Es ist normal, dass Sie sich im kyBoot anfangs weniger stabil als in den "normalen" Schuhen fühlen. Lassen Sie sich Zeit beim Anprobieren; die kybun Fachleute sind Ihnen dabei vor Ort gerne behilflich.
    Lassen Sie die Zehen im kyBoot/ auf dem kyBounder locker (oft krallt man unbewusst die Zehen).
  • Rollen Sie natürlich über den ganzen Fuss ab (von der Ferse bis zum Abstossen über die Grosszehe).
  • Machen Sie nicht zu lange Schritte, so werden die Gelenke axialer belastet, was weniger belastend ist. Zudem ist es so einfacher, auf der kyBoot-Sohle den Körper auszubalancieren.
  • Mache Leute fühlen sich im kyBoot zu instabil. In diesem Fall raten wir verschiede kyBoot-Modelle zu probieren, einige höher geschnittene Modelle verleihen mehr Stabilität. Ausserdem empfehlen wir diesen Kunden die Sohle der 2. Generation, die ist etwas breiter im Mittelfussbereich und verleiht daher mehr Sicherheit beim Gehen (lassen Sie sich im kybun Fachgeschäft beraten).
  • Wenn Sie sich im kyBoot gehend trotzdem zu unsicher fühlen, raten wir Ihnen zum kyBounder. Die kyBounder sind in 3 unterschiedlichen Dicken erhältlich; dadurch können Sie die Dicke wählen, wo es Ihnen am wohlsten ist (je dicker-desto instabiler-desto intensiver das Training).
    Zusätzlich haben Sie auf dem kyBounder die Möglichkeit, falls Sie zusätzlichen Halt benötigen, sich an einem festen Gegenstand festzuhalten.

Meinungen/Kundenaussagen

Was sagt die Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie zum kybun Konzept? Erfahren Sie mehr im Interview.
Ich habe in den Zehen Nervenschmerzen. Mehrere Arztbesuche konnten nicht weiterhelfen. Nach 3 Wochen kyBoot tragen gab es erste Verbesserungen, bis hin zur Schmerzfreiheit.
In normalen Schuhen mit Einlagen werden meine Füsse und Beine in eine Art Bewegungskorsett gezwungen. Die Luftsohle des kyBoot gleicht Asymmetrien aus und wirkt ausbalancierend. Dadurch blieb mein Becken und mein Rücken auf der 25 Kilometer langen Wanderung auf den Eifelsteig bei Gerolstein/Daun entspannt. Überlastungsschmerzen stellte ich nicht mal im empfindlichen Vorfussbereich fest.
kyBoot fördern das Gleichgewicht und aktivieren die Muskulatur von den Zehen bis in den Rücken: Sie sind hilfreich in der Behandlung von Fersen- und Vorfussschmerzen und werden gerne zur unterstützenden Behandlung bei Achillessehnen- und Rückenschmerzen eingesetzt.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Vorfussschmerzen

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